16. Januar 2013 um 00:00
iBOOD

SOG Outdoor-Survival-Kit, mit einem Messer, Anzünder und Schärfer

SOG stand ursprünglich für Studium und Observation-Gruppe, eine Eliteeinheit, die im Dienste des Militärs verdeckte Operationen während des Vietnamkriegs ausführte. SOG Specialty Knives & Tools wurde im Geiste dieser Elite-Gruppe gegründet und war der erste Messer-Hersteller, der neben den normalen Taschenmesser-Funktionen, die feststehenden Klingen mit Mehrzweck-Tools versah. Jedes SOG Produkt ist auch durch den Firmengründer und Chief Engineer, Spencer Frazer entwickelt und getestet. Bekannt für ihren kompromisslosen Stil und ihre Leistung, präsentieren diese Messer und Werkzeuge Innovation, Zuverlässigkeit und einen einzigartigen, futuristischen Stil, der Auszeichnungen und weltweite Anerkennung erzielt. Heute bieten wir euch ein paar von diesen spitzen Werkzeugen an! Das SOG Magnadot S301 ist eine ausgezeichnete Wahl für Camping oder alle anderen Outdoor-Abenteuer. Aber auch für das tägliche Tragen ist es genauso gut geeignet. Der glasfaserverstärkte Nylon-Griff bietet eine komfortable und rutschsichere Grifffläche. Die gezackte und andere Klingen sind z.B. aus 7Cr17MoV Stahl. Der sogenannte Lockback-Mechanismus sichert die Klinge so, dass eine Verletzungsgefahr minimiert wird. Diese SOG Magnadot S301 liefern wir euch in einem praktischen Nylonetui und ihr könnt das Tool auch lässig mit dem Trageband, das durch ein Loch im Griff gezogen ist, tragen oder an der Ausrüstung befestigen. Hinzu kommt, dass man einen Firestarter, also einen Anzünder integriert in einen Messerschärfer, heute mit dazu bekommt. Praktisch ein kleines, aber feines Überlebens-Set, mit dem ihr so ziemlich jede Situation überleben könnt.
  • Marke: SOG
  • Typ: Magnadot S301 Survival Kit
  • Alles was Abenteurer brauchen!
  • Paket enthält: SOG Magnadot S301, SOG Anzünder + Messerschärfer
  • SOG Magnadot S301:
  • Perfekte Wahl furs Zelten und andere Outdoor-Aktivitäten
  • Lockback Mechanismus sichert die Klinge
  • Klinge Länge x Breite: 9,2 cm x 3,9 mm
  • Gesamtlänge: 21,3 cm
  • Gewicht: 124,7 g
  • Klinge: Halb gezackt
  • Stahl: 7Cr17MoV
  • HRC: 55-57
  • Griff: Glassverstärktes Nylon
  • Oberfläche: Satin
  • Inklusive Etui aus Nylon
  • Anzünder:
  • Glassverstärktes Nylon
  • Magnesium
  • Schärfer:
  • Keramik-Wetzstab auch für gezackte Klingen
  • Diamand-beschichtetes Schärfe-Pad
  • Kompakt und leicht
  • Garantie: 30 Jahre
16. Januar 2013 um 00:53
falko74 User

hallo , darf ich das messer im auto mitführen ?

 

 

16. Januar 2013 um 04:18
Daddy_01 User

Die Frage ist nicht unbegründet! Darf ich dieses Messer in meinem Rucksack als Brotzeitmesser mitführen? Das Waffengesetzt wurde ja verschärft. Ich möchte mich mit diesem Messer hier in der BRD nicht strafbar machen. Eine verbindliche Antwort  wäre hier sehr hilfreich.

16. Januar 2013 um 04:38
Daddy_01 User

Ich habe mal wegen einem 4.99€ Lidl Taschenmesser mächtig Ärger in der S-Bahn in München bekommen, deshalb auch meine Frage !!!

16. Januar 2013 um 07:27
Vael User

Ich kann mich an die Lidl-Aktion erinnern. Wenige Tage nach Änderung des WaffG haben die so ein Messer auf den Markt geworfen. Noch schnell die Lager leeren bevor es wer merkt.

16. Januar 2013 um 07:24
Vael User

Dieses Messer unterliegt klar einem Führungsverbot. Man darf es kaufen aber nicht in der Hosentasche oder “zugriffsbereit” mit sich rumschleppen. Es gibt Ausnahmen wenn jemand einen “Bedarf” nachweisen kann … Z.B. Jäger, Angler, Teppichleger etc. … Aber das ist eine sehr subjektive Auslegung. Wer das Messer z.B. In den Kofferraum seines Autos packt und damit unterwegs ist führt das Messer nicht. Es geht ja auch nur um das Führen.

Fazit: Mit dem Ding in der Hosentasche oder im Seitenfach der Fahrertür kann es bei Kontrolle Probleme geben.

16. Januar 2013 um 07:59
Mediaguru User

Servus,

Laut § 42a, Absatz 1„Verbot des Führens von Anscheinswaffen und bestimmten tragbaren Gegenständen“, ist es seit dem 1. April 2008 verboten:

Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen Hieb- und Stoßwaffen (siehe 2.2) zu führen. Klassische Beispiele hierfür sind Stilette und Dolche.

Logischerweise dürfen auch die unter 2.4 als verbotene Gegenstände genannten Messer nicht geführt werden, da ja bereits deren Besitz verboten ist.

Ein Verstoß gegen WaffG §42a wird als Ordnungswidrigkeit, nicht als Straftat, geahndet. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden (WaffG §53).

Eine genaue Bestimmung, was unter dem Begriff „Führen eines Messers“ zu verstehen ist, findet man im Waffengesetz nicht. Lediglich aus der Definition des „Führens einer Waffe“ könnte man hier logische Rückschlüsse ziehen.

In WaffG Anlage 1 (zu § 1 Abs. 4) Begriffsbestimmungen, Abschnitt 2, Waffenrechtliche Begriffe wird das Führen einer Waffe wie folgt definiert:„Im Sinne dieses Gesetzes führt eine Waffe, wer die tatsächliche Gewalt darüber außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume, des eigenen befriedeten Besitztums oder einer Schießstätte ausübt.“

Anschaulich erklärt bedeutet dies, dass ein Messer immer dann geführt wird, wenn es außer Haus griffbereit bei sich getragen wird, so dass es im Bedarfsfall mit wenigen Handgriffen zum Einsatz gebracht werden kann. Konkret trifft dies beispielsweise zu, wenn man das Messer

in einer Hosentasche oder in anderen Tasche in oder an der Kleidung trägt in einem Etui oder einer Scheide am Gürtel trägt mittels eines Tragesystems zugriffsbereit am Körper trägt, wobei es keine Rolle spielt, ob das Messer verdeckt oder sichtbar getragen wird

Im Regelfall sollte es daher zu keinen Problemen kommen, wenn man ein Messer so bei sich trägt, dass es nicht mit wenigen Handgriffen erreichbar ist.Allerdings macht der Gesetzgeber noch weitergehende Vorschriften zum Transport eines des Führungsverbotes unterliegenden Messers (siehe nächster Punkt).

16. Januar 2013 um 08:00
Mediaguru User

 

Laut Gesetzgeber gilt das Verbot des Führens eines Messers nicht beim Transport in einem „verschlossenen Behältnis“.Auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern ist hierzu ergänzend erklärt:

„Wird das Messer in einem verschlossenen Behältnis transportiert, ist dies ebenfalls vom Verbot ausgenommen. Ein lediglich geschlossenes Behältnis genügt dafür aber nicht.“

Beispiele für verschlossene Behältnisse:

Aktenkoffer oder Reisekoffer mit Zahlen- oder herkömmlichen Schloss Futteral, Tasche oder Rucksack mit Reisverschluss, welcher durch ein Vorhängeschloss gesichert werden kann Abschließbares Handschuhfach eines Fahrzeuges

Beispiele für geschlossene Behältnisse:

Etui mit Druckknopfverschluss Tasche mit Klettverschluss Jackentasche mit ungesichertem Reisverschluss

 

Gruß

16. Januar 2013 um 10:44
Alfred E. Neumann User

Ein solches Messer sollte man auch nicht mit sich führen dürfen. Diese Gesetze sind schon ganz sinnvoll. Für einen schönen Zelturlaub, Kanutour oder zum Wandern finde ich aber ganz normal das man ein Messer dabei hat. Die SOG Produkte kann ich übrigens sehr empfehlen.

16. Januar 2013 um 10:53
zonkhonk User

Also das Messer ist ja egal, den Firestarter finde ich viel cooler
http://www.youtube.com/watch?v=BwD-dYsNtK0

16. Januar 2013 um 11:04
monkeybone User

LOL da sieht man mal wer aus dem Polizeistaat Bayer kommt, alle schon richtig abgerichtet.

16. Januar 2013 um 11:27
grunzer User

Die SOG Sachen gabs schon öfter bei iBOOD, genau so wie diese Diskussion, alle infos also schon mal durchgekaut hier

http://at-de.forum.ibood.com/17233-set_bestehend_aus_sog_powerlock_s60_multitool_und_magnadot_s301_klappmesser/

16. Januar 2013 um 22:34
Cziebesz User

So wie es oben beschrieben ist, passt das! Einfach das Messer nicht am Mann führen sondern im Rucksack, wo es nicht sofort Griffbereit ist und schon seid ihr auf der sicheren Seite. Dann könnt ihr es auch zum Campen oder Angeln nutzen, aber auf dem Weg dort hin immer schön im Rucksack und nicht am Mann ;)

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